Ich bin böse

Ali Land

Ali Land - Ich bin böse

Kurzbeschreibung

Die 15-jährige Milly wächst schwer traumatisiert in einer Pflegefamilie auf. Eine neue Identität soll alle Spuren zu ihrer verwischen. Denn Milly ist die Tochter einer Serienmörderin. Und diese konnte nur gefasst werden, weil Milly der entscheidende Hinweise gegeben hatte. Jetzt wird ihrer Mutter der gemacht, und Milly wird plötzlich von Gewissensbissen heimgesucht. In ihrer Pflegefamilie findet das Mädchen keine Unterstützung, um diese schwere Zeit zu überstehen – im Gegenteil: Phoebe, die leibliche Tochter, hasst Milly von ganzem Herzen und versucht mit allen Mitteln, ihr das Leben so schwer wie möglich zu machen. Und damit weckt sie in Milly eine verborgene Seite. Eine böse Seite. Denn Milly ist die Tochter ihrer Mutter …

Ali Land – Ich bin böse

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 3442484561
Originaltitel: Good Me, Bad Me


Über den Autor


Ali Land hat studiert, ihr Hauptforschungsgebiet war die Psyche von Heranwachsenden, und ihre Doktorarbeit trägt den Titel “Children Who Kill”. Für ihren ersten Roman “Ich bin böse” hat sie sich von “Der Herr der Fliegen”, “Die Wespenfabrik” und dem wahren Fall der britischen Serienmörderin Rosemary West inspirieren lassen.


Rezension

Millys Mutter ist eine Serienmörderin. Mit 15 schafft sie es endlich, zur Polizei zu gehen, so dass ihre Mutter vor Gericht gestellt wird. Der Psychologe Mike nimmt sie in seiner Familie auf. Dort glaubt Milly, endlich in zuhause gefunden zu haben. Aber die gleichaltrige Tochter Phoebe mit ihr das Leben zur Hölle und schikaniert Milly, wo sie nur kann. Doch Milly revanchiert sich. Denn auch Milly hat ihre Geheimnisse, denn ihre Kindheit ist nicht an ihr vorübergegangen.

Dieses Buch ist super spannend geschrieben, aber auch sehr verstörend. Milly ist durch ihre Kindheit logischerweise gestört, versucht aber krankhaft sich anzupassen. Bei den Schikanen, die sie aushalten musste, war ich teilweise echt geschockt. Auch Mikes Familie, die nur nach außen hin perfekt ist, hat mich stark ins Grübeln gebracht. Die einzelnen Personen sind sehr realistisch dargestellt, die Handlungen (wenn man denn so denken mag) schockierend echt beschrieben. Millys Kindheit ist so erdrückend und krank dargestellt, dass sie das nicht unbeschadet überstanden haben kann. Das Ende war dann für mich irgendwie logisch und doch hammerhart.

Fazit: Dieses Debüt ist spannend und schockierend und hat mich sehr stark berührt.

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