Federspiel

Oliver Ménard

Oliver Ménard - Federspiel

Kurzbeschreibung

Er liebt junge Frauen. Er holt sie sich. Niemand kann ihn stoppen.
Als die Fernsehmoderatorin Sarah Wagner verschwindet, nimmt eine Journalistin die Jagd nach dem unbekannten auf: Christine Lenève. Eine Frau, die unbeirrbar ihrem Instinkt folgt. Die Spur führt sie zurück in die – zu Ikarus, dem gefährlichsten der DDR. Stets hinterließ er eine Feder am Tatort und schickte die Asche seiner Opfer an die Eltern. Hat der wieder zugeschlagen? Bei ihren Nachforschungen gerät Christine in ein doppelbödiges Spiel, bei dem sie ihr Leben riskiert.

Oliver Ménard – Federspiel

Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN: 342651656X


Über den Autor


Oliver Ménard wurde 1965 in geboren. Er studierte Regie und Dokumentarfilm in Madrid und New York, danach folgte ein Hochschulstudium der Germanistik und Publizistik in Deutschland. Er arbeitet seit über zwanzig Jahren als Fernsehjournalist und lebt heute in .


Rezension

Mit diesem Buch ist Oliver Menard ein super spannendes Debüt gelungen. Die Story selbst ist durchgehend spannend geschrieben und absolut nicht vorhersehbar. Die einzelnen Protagonisten sind interessant und vielschichtig dargestellt. Christine, klein aber charismatisch, die sich total in den Fall verbeißt. Albert, der kleine Computer-Nerd, der schon früher mit Christine zusammengearbeitet hat und ihr immer treu bleibt – sehr zum Leidwesen seiner Freundin Petra. Frau Wagner, Sarahs Mutter, reich und distanziert, bis Christine den Mord an Henriette aufklärt, der bereits 20 Jahre zurückliegt. Und Sarah, die mit ihrer Fernsehkarriere das Trauma verarbeitet, als ihre Zwillingsschwester Henrietta wurde. Und dann gibt es da noch den ehemaligen DDR-Polizisten Erik Bergmann, der Ikarus damals nicht fassen konnte und jetzt eine neue Chance erhält. Besonders gut hat mit das Zusammenspiel zwischen Christine und Albert gefallen, total gegensätzlich, aber ein eingespieltes Team. Die Dialoge sind locker und mit einer Prise Humor geschrieben.

Fazit: Mit diesem Buch ist Oliver Menard ein super spannendes Debüt mit einer interessanten und eigenwilligen Hauptprotagonistin gelungen. Empfehlenswert!

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