Jamal, ein Strichjunge aus London, hat eine Mini-Disc mit brisanten Informationen gestohlen. Und das ist schlecht für ihn - denn nun ist »Hammer« hinter ihm her, ein brutaler Killer mit einem saphirblauen Schneidezahn, der seine Opfer auf dem Gnadenthron, einem Folterstuhl, zu Tode quält. Seine Trefferquote: 100 Prozent. Völlig verängstigt flüchtet Jamal nach Newcastle und bittet dort den ehemaligen Starjournalisten Joe Donovan um Hilfe, den ein tragisches Ereignis aus der Bahn geworfen hat: Vor zwei Jahren ist sein kleiner Sohn spurlos verschwunden, und er sucht noch immer verzweifelt nach ihm. Zusammen dringen die beiden in ein Netz des Schreckens vor, von dem sie sich keine Vorstellung gemacht hatten ...
Medium: Broschiert
Seiten: 470
Verlag: Droemer/Knaur
erschienen: 2008-07
ISBN: 3426636115
Rezension
Jamal, 14-jähriger Strichjunge, der auf London’s Straßen lebt, klaut einem Killer eine Mini-Disc und wird von dem Killer gejagt. Nachdem sich Jamal den Inhalt der Disc angehört hat, setzt er sich mit der Zeitung in Verbindung, für die der Journalist Joe Donovan gearbeitet hat, denn diesen Namen hat er auf der Disc gehört. Donovan hat sich eigentlich aus dem Beruf zurückgezogen, denn sein Sohn wird sein Sohn wird vermisst. Die Chefredakteurin setzt sich nach dem Anruf von Jamal mit Donovan in Verbindung um ihn zur Zusammenarbeit zu überreden. Donovan willigt ein und von da an beginnt das Katz-und-Maus-Spiel. Jamal schlüpft bei einem Sozialarbeiter unter, der die Kinder und Jugendlichen prostituiert. Nachdem Jamal und Donovan sich dann endlich getroffen haben, entdecken sie ein gewaltiges Netz an Korruption bis in die Reihen der Polizei. Am Anfang fand ich dieses Buch gar nicht so recht spannend, denn der Klappentext verwirrt ein wenig. Aber als ich das Buch dann zu Ende gelesen hatte, fand ich es doch ganz gut. Das Buch ist zwar am Anfang etwas holprig geschrieben, gewinnt dann aber durch eine spannende Handlung. Der Autor hat in seinem Buch Gier nach Macht und Geld, absoluten Missbrauch von Polizei, Selbstgerechtigkeit nach dem Motto „andere haben nicht das Recht neben mir zu leben, nur weil sie anders sind“ sowie absolute Arroganz und Selbstgerechtigkeit beschrieben.
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