Bruderlüge

Kristina Ohlsson

Kristina Ohlsson - Bruderlüge

Kurzbeschreibung

Martin Benner befindet sich in der Hand von Unterweltboss Lucifer, der ihm den Auftrag erteilt, Mio zu finden – den Sohn der Serienmörderin Sara Texas. Wohl fühlt sich Benner damit nicht, schließlich arbeitet er nun für denjenigen, der Sara solche Angst einjagte, dass sie von einer Brücke gesprungen ist. Doch damit nicht genug: Jemand ist dabei, Benner zwei Morde anzuhängen, und er hat keine Ahnung, wer das ist. Als Benner von seiner eigenen eingeholt wird, begreift er, dass er nicht durch Zufall in die ganze Geschichte geraten ist, sondern dabei eine wichtige Rolle spielt.

Kristina Ohlsson – Bruderlüge

Broschiert: 448 Seiten
Verlag: Limes Verlag (13. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 3809026670
Originaltitel: Mios Blues


Über den Autor


Kristina Ohlsson, Jahrgang 1979, arbeitete im schwedischen Außen- und Verteidigungsministerium als Expertin für EU-Außenpolitik und Nahostfragen, bei der nationalen schwedischen Polizeibehörde in Stockholm und als Terrorismusexpertin bei der OSZE in Wien. Mit ihrem Debütroman “Aschenputtel” gelang ihr der internationale Durchbruch als Thrillerautorin, gefolgt von weiteren Fällen von Fredrika Bergman und Alex Recht. Neben der Veröffentlichung ihrer erfolgreichen Jugendbücher schuf Kristina Ohlsson einen neuen Ermittler: Martin Benner, der in “Schwesterherz” und “Bruderlüge” einen aufsehenerregenden Fall löst.


Rezension

Dieses Buch knüpft nahtlos an den ersten Teil „Schwesterherz“ an. Am Anfang des Buches gibt es eine kurze Zusammenfassung des ersten Teiles. Martin Brenner ist natürlich weiterhin der Hauptprotagonist. Inzwischen ein bisschen paranoid geworden, versucht er weiterhin mit allen Mitteln Mio zu finden. Aber ständig werden ihm neue Steine in den Weg gelegt und es tauchen ständig neue Leichen auf, die mit ihm in Verbindung stehen. Schon bald müssen sich Martin und seine Partnerin Lucy fragen, wem sie überhaupt noch trauen können, denn sogar die Polizei scheint in die Vorgänge verwickelt zu sein.

Das Buch ist wieder super spannend geschrieben. Die Story schlägt Haken wie ein Hase, denn mit jedem Toten entwickelt sich die Story in eine andere Richtung. Ich hatte bei der langsamen Auflösung mehrere Aha-Momente, denn da wäre ich nie darauf gekommen. Die einzelnen Protagonisten (viele kannte ich schon aus dem ersten Teil) sind super interessant dargestellt. Besonders Martin Brenner, der sich von einem Lebemann und Frauenheld zu einem Mensch mit festen Prinzipien entwickelt, fand ich sehr interessant. Ach die Beziehung zwischen Lucy und Martin hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich Lucy so manches Mal nicht verstanden habe. Allerdings gibt es von mir nur vier Sterne, da ich das Ende etwas zu konstruiert und überzogen fand.

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